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Kipling-Taschen erkennt man sofort: das leicht gecrashte, fein gesteppte Material, der knautschige Griff, der kleine Affen-Anhänger am Reißverschluss. Verantwortlich dafür ist das Crinkle Nylon, das Markenzeichen der belgischen Marke. Doch was genau ist das für ein Stoff, wie wasserabweisend ist er, wie reinigt man ihn – und für welche Einsatzzwecke lohnt er sich wirklich? Wir haben das Material einmal komplett auseinandergenommen.
Hinter Crinkle Nylon verbirgt sich ein fein gewebtes Polyamid-Gewebe, dessen Oberfläche bewusst „geknittert“ wird. Dabei wird der Stoff im Fertigungsprozess mechanisch so verarbeitet, dass ein fein gecrashtes, leicht seidig-mattes reliefartiges Bild entsteht. Der Effekt ist nicht nur optisch: Die strukturierte Oberfläche macht kleine Gebrauchsspuren, Knickfalten und leichte Kratzer fast unsichtbar – eine Tasche sieht auch nach Monaten intensiver Nutzung noch ordentlich aus.
Drei Eigenschaften machen das Material aus:
Übrigens: Kipling kombiniert das Nylon meist mit einem weichen, teils recycelten Futter und stabilem Reißverschluss-Hardware. Das Ergebnis fühlt sich nicht nach Zeltplanen an, sondern nach einem leichtgängigen, elastischen Stoff mit dem typischen Kipling-Knautsch.
Weil die Frage immer wieder kommt: Kipling-Taschen aus Crinkle Nylon enthalten kein Leder und keine tierischen Materialien – weder außen noch im Futter. Der Affe am Zipper ist ebenfalls aus Stoff gefertigt. Wer bewusst vegan einkaufen möchte, kann bei Kipling nahezu bedenkenlos zugreifen. Anders bei BREE: Dort sind viele Modelle bewusst aus echtem Rinds- oder Schafsleder gearbeitet – ein völlig anderes Materialkonzept, das wir weiter unten im Vergleich aufgreifen.
Der große Vorteil des Materials: Pflege ist denkbar einfach. So gehen Sie am besten vor:
Was Sie vermeiden sollten: Bügeln, chemische Reinigung, Chlor, Verdünner und harte Bürsten. Die Crinkle-Struktur darf ruhig knautschig bleiben – gebügelt oder geblichene Stellen würden das Material nur härter und steifer machen. Bei Satin-Modellen wie der Kipling Elza Smooth Satin Crossbody gilt zusätzlich: glänzenden Satin nur punktuell mit feuchtem Tuch abwischen und niemals einweichen, sonst verliert die Oberfläche ihren Glanz.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Ultraleicht, oft unter 500 g | Nicht vollständig wasserdicht |
| Wasserabweisend und schnelltrocknend | Kein „Luxus“-Haptik wie Leder |
| Pflegeleicht, einfach feucht abwischbar | Kann bei Überlastung an Nähten reißen |
| Verzeiht Gebrauchsspuren optisch | Nicht formstabil bei schweren Lasten |
| Vegan und meist recycelbar | – |
Das Fazit aus diesen Eigenschaften: Crinkle Nylon ist das richtige Material für alle, die ihre Tasche benutzen statt sie zu konservieren. Wer eine repräsentative Aktenmappe sucht, ist bei Leder besser aufgehoben; wer everyday-taugliche Leichtigkeit will, liegt hier goldrichtig.
Organisation: Der Mirkom Pouch ist der Klassiker fürs Feintuning im Gepäck. Kosmetik, Ladegeräte, Stifte oder Schulkram – dank mehrerer Größen und des ultraleichten Materials verliert er selbst vollgepackt kaum Gewicht. Perfekt, um in einem größeren Rucksack oder Koffer Ordnung zu halten.
Stadt und Pendeln: Der City Small Backpack ist der kompakte Freihände-Rucksack für den Tagesbedarf – mit metallischen Hardware-Details setzt er das knautschige Nylon bewusst in Szene. Wer mehr Volumen braucht, etwa für DIN-A4-Ordner und Laptop, greift zum Art Medium Tote mit Trolley-Schlaufe.
Schule und Büro: Die Miyo Printed Lunch Bag kombiniert das Nylon mit einer isolierten, auskleidbaren Innenseite – Brotzeit kalt, Container nach dem Auswischen wieder einsatzbereit. Die Trolley-Schlaufe spart unterwegs Platz.
Reise: Beim Weichgepäck-Koffer Parker Medium spielt das Material seinen letzten Trumpf aus: Erwiegt deutlich weniger als ein Hartschalenkoffer gleicher Größe, lässt sich erweitern und passt dank flexibler Außenwand auch mal in straffe Gepäckschächte.
Interessant wird der Stoffvergleich, wenn man ihn direkt gegen das gegenüberstellt, was BREE macht. Der deutsche Premiumanbieter setzt auf Rindsleder und Polyester mit aufgeräumtem Bauhaus-Look – weniger Kompromisse bei der Haptik, mehr Pflegeaufwand, dafür ein fast zeitloses Design. Die BREE the exhibits haus sleeve m aus Rindsleder fühlt sich nach Jahren noch besser an als am ersten Tag, muss aber gepflegt und vor Nässe geschützt werden. Die BREE the everydays shel sleeve m zeigt, wie BREE die Leichtbau-Idee ebenfalls bedient – mit Polyester statt Nylon, sehr knapp kalkuliert, eher formstabil als knautschig.
Kurz gesagt: Kipling steht für maximale Leichtigkeit, Farbe und unkomplizierte Pflege. BREE steht für reduzierte Ästhetik, Material-Qualität und Langlebigkeit im klassischen Sinn. Beide Ansätze sind valide – entscheidend ist, wie Sie Ihre Tasche leben.
Kipling Crinkle Nylon ist kein Zufallstreffer, sondern eine bewusste Design-Entscheidung, die seit Jahrzehnten funktioniert: ultraleicht, Wasser abweisend, pflegeleicht, vegan und robust genug für den harten Alltag. Wer eine Tasche sucht, die jede Woche in der Schule, im Büro, im Zug und im Handgepäck ihren Dienst tut und dabei trotzdem mit einem feuchten Tuch wieder fit zu machen ist, macht mit dem Material praktisch nichts falsch. Und wenn es doch mal ein Stück Naturmaterial sein darf, lohnt ein Blick zu BREE – dort bekommen Sie ähnliche Alltagsfunktionen in einem völlig anderen Materialgefühl.
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